Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger, Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und LK OÖ Präsidentin LAbg. Michaela Langer-Weninger verkünden die Öffnung der landwirtschaftlichen Investitions-Förderung ab 1. Jänner 2021 als Teil des Oberösterreich-Plans Fotos: Land OÖ/ Max Mayrhofer

Der Oberösterreich-Plan Investitionen in den ländlichen Raum und in die Landwirtschaft um Oberösterreich wieder stark zu machen

Zusammenfassung:
Die Corona-Krise stellt alle vor große Herausforderungen. Das Land Oberösterreich tut alles, um diese Krise gemeinsam, kraftvoll und konzentriert zu bewältigen. Der Oberösterreich-Plan ist ein 1,2 Milliarden-Paket, das Oberösterreich wieder stark machen soll. Rund 15 Millionen Euro davon werden direkt für die Landwirtschaft bereitgestellt. Der Plan ermöglicht die Öffnung der Investförderung für die Landwirtschaft bereits ab 1. Jänner 2021. Jeder Euro dieser Investitionsförderung fließt fünfmal in die heimische Wirtschaft zurück. Die gesamtwirtschaftliche Hebelwirkung durch den Oberösterreich-Plan (langfristiger wirtschaftlicher Gesamteffekt) beträgt insgesamt rund 4 Milliarden Euro.

„Gerade die Corona-Pandemie hat allen unmissverständlich vor Augen geführt, wie wichtig eine starke Landwirtschaft und unsere regionale Versorgung mit Lebensmitteln sind. Die landwirtschaftlichen Betriebe haben eine zentrale Bedeutung für das soziale Leben und vor allem auch die wirtschaftliche Entwicklung des ländlichen Raums. Unsere Bäuerinnen und Bauern sind eine tragende Säule, um Oberösterreich wieder stark zu machen. Daher braucht die Landwirtschaft auch in Zukunft bestmögliche Rahmenbedingungen und eine entsprechende Unterstützung. Das sichert Arbeitsplätze vor Ort und hält die Wirtschaft im vor- und nachgelagerten Bereich in Schwung“, betont Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.

Die Investitionsförderung in Oberösterreich wird in den Übergangsjahren zielgerichteter auf bauliche Investitionsvorhaben und Mechanisierungen zur Verringerung der Feinstaubbelastung konzentriert. Für besonders tierfreundliche Stallhaltungen und Sektoren mit geringer Eigenversorgung werden die Fördersätze sogar erhöht.