Am runden Tisch Borkenkäfer hat auf Einladung von Agrar-LR Max Hiegelsberger neben Vertretern der Säge- und Holzindustrie und den Waldbesitzern auch Sektionsleiterin DIin Maria Patek, vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, (BMLRT) teilgenommen. Beim anschließenden Pressestatement sprachen Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger, die Forstdirektorin von OÖ, DIin Elfriede Moser und der Geschäftsführer der Donausäge Rumplmayr GmbH, DI Friedrich Rumplmayr Fotos: Land OÖ/Sabrina Liedl,

Der Wald, unser gemeinsamer Auftrag – Ergebnisse des runden Tisch Borkenkäfer

Die heimischen Wälder erfüllen vielfältige Funktionen für uns Menschen, vom Rohstoff Holz über den Schutz von Straßen bis hin zur Erholungswirkung beim Wandern. Dahinter steht der Arbeitseinsatz der vielen tausenden Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, deren Motivation in den letzten Jahren vor allem durch den Borkenkäfer stark gelitten hat. Geringe Holzpreise haben dazu beigetragen, dass der in der Vergangenheit immer hoch geschätzte Waldbesitz immer öfter als Belastung empfunden wird. „Gerade für die arbeitsintensive Wiederaufforstung nach Schadereignissen braucht es eine hohe Motivation und positive Zukunftsaussichten für die Vermarktung des Holzes. Die schnelle Abnahme des anfallenden Holzes durch unsere starke Sägeindustrie, die Förderungen durch das Land Oberösterreich und das bundesweite Forstpaket sind wichtige Maßnahmen zur Unterstützung unserer Waldeigentümer. Einen wichtigen Beitrag können aber auch alle Konsumentinnen und Konsumenten leisten, indem sie aktiv heimisches Holz nachfragen. Dann kann die heimische Sägeindustrie ihre hohe Abnahme aus den heimischen Wäldern auch fortsetzen. Eine positive Vorbildwirkung haben hier die oberösterreichischen Unternehmen inne“, so Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger: „Im Sinne einer guten Zusammenarbeit sollte nun auch wieder die reguläre Holznutzung aufgenommen werden, um unsere Sägestandorte gut mit Frischholz zu versorgen. Nach den enormen Borkenkäferkalamitäten der letzten Jahre ist nun eine Phase der Normalisierung – auch bei den Preisen – bitter notwendig.“