Eiweißfuttermittel aus Oberösterreich

„Regionalität und Gentechnikfreiheit sind Oberösterreichs Weg in die Zukunft“, sagt Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger

Herr Krumphuber mit Landesrat Max HiegelsbergerEiweißfuttermittel sind für die Erzeugung tierischer Lebensmittel wesentlich. In Österreich und auch in Oberösterreich stammen circa 85 Prozent des eingesetzten Eiweißes aus heimischen Quellen wie Feldfutter, Grünland, Getreide, Silomais bzw. anderen Eiweißträgern wie Rapskuchen oder ActiProt. Gemäß der österreichischen Eiweißbilanz werden zu Fütterungszwecken rund 225.000 t Reineiweiß nach Österreich importiert, dies entspricht 15 % des insgesamt in der Fütterung eingesetzten Eiweißes. Dennoch werden so circa 500.000 t Soja jährlich importiert. Oberösterreich ist in vielen Produktionssparten, wie Rind, Milch und Schwein, das produktionsstärkste Bundesland mit dem größten Marktanteil und kann demnach als Produktionsbundesland Nummer Eins bezeichnet werden. Aufgrund der Tierhaltungszahlen ist davon auszugehen, dass Oberösterreich etwa 35 bis 40 Prozent des österreichischen Eiweißbedarfes aufweist.