Direktor HR Mag. Hochedlinger und Landesrat Max Hiegelsberger

Gemeinden sind attraktive Arbeitgeber – Neue Dienstpostenplanverordnung stärkt Flexibilität und Gemeindeautonomie

Die Dienstpostenplan-Verordnung (DPP-VO) regelt die Anzahl und die Einstufung der in den Gemeinden anzustellenden Dienstnehmer/innen. Dazu werden die Gemeinden in Größenkategorien zusammengefasst, da sich mit der Größe der Gemeinde auch die Anzahl und der Ausbildungsgrad der Mitarbeiter/innen ändern. Aufgrund des härter werdenden Wettbewerbs um qualifizierte Fachkräfte und der Spezialisierung der Gemeindebedürfnisse wurden Rufe nach einer Flexibilisierung der DPP-VO laut. So werden besonders im Kontext von Gemeindekooperationen spezielle Qualifikationen wie IT-Kenntnisse nachgefragt. Mit der bisherigen Verordnung konnten derartige Qualifikationen am Arbeitsmarkt nicht mehr ausreichend rekrutiert werden.

Die neue Verordnung führt zu keiner Reduzierung bei der quantitativen Ausstattung der Dienstpostenrahmen. Es gibt keine Unterscheidung zwischen Härteausgleichsgemeinden und den sonstigen Gemeinden.