„Hangwasser – Gefahrenhinweiskarten Ein weiterer Knoten im OÖ. Sicherheitsnetz“

Präsident Labg. Johann Hingsamer, LR Ing. Wolfgang Klinger, Lh Stv. Dr. Manfred Haimbuchner und LR Hiegelsberger

Präsident Labg. Johann Hingsamer, LR Ing. Wolfgang Klinger, Lh Stv. Dr. Manfred Haimbuchner und LR Hiegelsberger

Nicht nur Hochwasserereignisse sondern auch Überflutungen durch Hangwasser stellen eine maßgebliche Gefahr für bestehende Siedlungen dar. Starkregen kann zu Hangwasserabflüssen führen. Hangwasserabflüsse verursachen große Schäden an Gebäuden und Infrastruktur und können flächendeckend in Oberösterreich auftreten.
Auf Grund zunehmender, meist kleinräumiger Starkregenereignisse steigt der Druck auf Gemeinden, ihre Bevölkerung vor Überflutungen, die aus derartigen Ereignissen resultieren, zu schützen. Drastisch in Erinnerung geblieben sind dazu die Ereignisse von Lindach und Laakirchen aus dem Jahre 2016. Auch für die Landwirtschaft stellen Starkniederschlagsereignisse eine Herausforderung dar. Hangwasserabflüsse führen zum Verlust von wertvollem Humus und Oberboden auf Ackerflächen. Die Bodenfruchtbarkeit geht verloren, Probleme mit Anrainern und Einträge in Oberflächengewässer sind die Folge.

„Sowohl aus Sicht der Landwirtschaft als auch aus Sicht der Gemeinden sind verlässliche Information über mögliche Hangwässer entscheidend. So erleichtert die Hangwasserkarte die Vermeidung von Abschwemmungen in der Landwirtschaft. Gesunde, humusreiche Böden sind als Produktionsgrundlage der Landwirtschaft schließlich unersetzbar. Mit der Beregnungsanlage im ABZ Salzkammergut haben wir erst vor kurzem eine weitere wichtige Bewusstseinsbildungs-Maßnahme gestartet. Aber auch für die Gemeinden sind die enthaltenen Informationen zentral. Sie erhöhen die Planungssicherheit und sichern die Infrastruktur. Seitens des Landes ist es unser großes Anliegen, die Entscheidungsträger auf allen Ebenen punktgenau mit Informationen zu versorgen und dabei digitale Möglichkeiten bestmöglich zu nutzen. Die neue Anwendung erfüllt diese Zielstellungen durch die praktische Einbindung in das DORIS-System“, so Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.