Hier wächst der Wald der Zukunft –Starke Nachfrage nach standortgerechten Forstpflanzen

DI Christoph Jasser von der Abteilung Land- und Forstwirtschaft, Mag. Hannes Gadermair - Obmann des Verbandes der österreichischen Forstbaumschulen, Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger und DI Viktoria Jachs-Kastler - Obfrau des Vereins der Bäuerlichen Forstpflanzenzüchter (BFZ) auf einer Tannen-Versuchsfläche in der Nähe von St. Florian

Gut 42 Prozent der Landesfläche Oberösterreichs sind mit Wald bedeckt. Wald ist damit der bestimmende Lebensraumtyp, hat als natürlicher Lebensraum, als Wirtschaftsfaktor für die starke heimische Holzverarbeitung und als Erholungsraum und Schutzraum für die Bevölkerung eine überragende Bedeutung. Corona hat die Nutzung der Wälder zur Erholung noch einmal beträchtlich verstärkt. Oberösterreich ist ganz klar ein Waldland und soll es auch bleiben. Um den kommenden Generationen gesunde Waldgesellschaften zu überlassen, ist konsequente Waldpflege und Wiederaufforstung notwendig.
„Der Klimawandel macht unseren Wäldern zu schaffen und fordert unsere 42.000 Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer in Oberösterreich massiv. Vor allem Fichtenreinbestände geraten in Bedrängnis, wie die Borkenkäferschäden aufgrund der Trockenheit der letzten Jahre leidvoll vor Augen geführt haben. Das Zauberwort heißt daher: Waldumbau! Ziel des Umbaus sind stabile und strukturreiche Mischwälder, die zu mindestens 30 Prozent aus Laubbäumen bzw. Tanne und Douglasie bestehen“, gibt Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger das Ziel vor.