Jungjäger/innen-Ausbildung an den Landwirtschaftlichen Fachschulen – qualifizierter bäuerlicher Nachwuchs für die oberösterreichische Jagd

Landesschulinspektor Ing. Johann Plakolm, Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger und Landesjägermeister Herbert Sieghartsleitner präsentieren das neue Angebot der Landwirtschaftlichen Fachschulen.

Landesschulinspektor Ing. Johann Plakolm, Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger und Landesjägermeister Herbert Sieghartsleitner präsentieren das neue Angebot der Landwirtschaftlichen Fachschulen.

Die landwirtschaftlichen Fachschulen Oberösterreich gehen neue Wege in der Jungjägerausbildung. Die Schülerinnen und Schülern erhalten die Möglichkeit, im Rahmen des Unterrichtes die Ausbildung zum Jungjäger bzw. zur Jungjägerin zu absolvieren. Die Jagd- Fachkoordinatoren der Landwirtschaftsschulen erstellten in Zusammenarbeit mit dem Oö. Landesjagdverband ein neues Konzept für den Jagdunterricht. Die Ausbildungskonzepte verschiedener forstlicher Ausbildungsstätten standen dafür Pate. Ziel ist es, dass die angehenden Land- und Forstwirtinnen und -wirte Fachwissen und einen positiven Zugang zur Jagdausübung bekommen.

„Jagd und die land- und forstwirtschaftliche Bewirtschaftung können nur gemeinsam erfolgreich sein. Es braucht Wissen und Erfahrung in beiden Bereichen, das in unseren landwirtschaftlichen Fachschulen erfolgreich vermittelt werden kann. Vor allem die Borkenkäferschäden der letzten Jahre und die dadurch entstandenen Kahlflächen machen klar, dass Grundbesitzer und Jäger an einem Strang ziehen müssen. Die Wiederaufforstung in den betroffenen Gebieten muss mit jagdlichen Maßnahmen ergänzt werden, um erfolgreich zu sein“, so Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.