Klare Herkunftskennzeichnung für oberösterreichische Äpfel notwendig – Genuss heimischer Äpfel ist aktiver Klimaschutz

Obmann der OÖ Obstbauern Franz Allerstorfer, Präsidentin der Landwirtschaftskammer OÖ Michaela Langer-Weninger und Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger

Obmann der OÖ Obstbauern Franz Allerstorfer, Präsidentin der Landwirtschaftskammer OÖ Michaela Langer-Weninger und Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger

 

Am 8. November ist Tag des Apfels. Für die Obstbäuerinnen und Obstbauern ist dieser Tag ein willkommener Anlass, um an die Bedeutung der Leitfrucht im heimischen Obstanbau zu erinnern. Für den Konsum österreichischer Äpfel sprechen vor allem folgende Aspekte: Der Wunsch der Konsumentinnen und Konsumenten nach heimischer Herkunft und die Auswirkungen des Konsumverhaltens auf Umwelt und Klima.

Der Apfel ist mit 395 Hektar Anbaufläche in Oberösterreich unter den Obstarten die unangefochtene Nummer Eins mit 85 Prozent der Obstanbau-Fläche. Die Tafelapfel-Fläche ist von 2012 bis 2017 von 338 auf 395 Hektar gestiegen, das ist ein Plus von 16,85 Prozent. 85 bäuerliche Betriebe beschäftigen sich in Oberösterreich mit dem Anbau von Tafeläpfeln. Die Ernte war heuer in Oberösterreich mit 20.000 Tonnen gut. Im wichtigsten österreichischen Apfel-Bundesland, der Steiermark, rechnet man heuer mit einer Ernte von 144.000 Tonnen Tafeläpfeln. Intensivobstkulturen haben in Oberösterreich in den vergangenen Jahren stets Zuwachs bekommen, ein Beweis für die Innovationskraft der Bäuerinnen und Bauern in diesem Spezialsektor der Landwirtschaft.