Am Bild (v.l.) Josef Wimmer, Obmann des Vereins Ofenholz, Landesrat Max Hiegelsberger, Landwirtschaftskammer-Präsident ÖR Ing. Franz Reisecker und Franz Kepplinger, Obmann des Bäuerlichen Waldbesitzerverbandes OÖ.

Lage am Holzmarkt ist angespannt

Neue Vermarktungsoffensive für OÖ Ofenholz

Sommer und Herbst des heurigen Jahres brachten einiges an Herausforderungen für Waldbesitzer. Hitze und Dürre führten vor allem in den Trockengebieten des Mühlviertels und im Zentralraum zu massivem Borkenkäferbefall bei Fichten. Insgesamt geht man allein in Oberösterreich von rund 700.000 Festmeter an Käferholz aus. Das entspricht mehr als einem Drittel der Nadelholzernte eines Jahres. Mitte August verursachte der Gewittersturm „Kolle“ große Schäden an Wäldern im Innviertel und Teilen des Mühlviertels sowie im Raum Passau. In Oberösterreich sind dabei rund 150.000 Festmeter Schadholz angefallen, in Niederbayern waren es rund 2,3 Millionen.

Hinzu kam, dass die Sägewerke zum Zeitpunkt des Schadholzanfalls gut mit Rundholz versorgt waren. Die Geschwindigkeit mit der die Waldbesitzer das Kalamitätsholz aufarbeiteten, war weit höher als die Aufnahmemöglichkeiten der Sägeindustrie. An der Waldstraße bereitgestelltes Holz konnte nicht abgefahren werden und verlor dadurch zusätzlich an Wert. Schließlich kam es im September zu einem regelrechten Preisverfall beim Fichtensägerundholz.

Weiter Infos finden Sie auch unter Verein Ofenholz.