Mobile Schlachtanlagen – Tierwohlgerechtes Pilotprojekt startet

Reinhard Neugschwandtner, Franziska Scheuwimmer, Heidemarie Derntl, Landesveterinärdirektor Dr. Thomas Hain, Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger, Peter Stingeder, Dr. Ursula Krückl und Amtstierarzt Dr. Johann Schmalzer.

Reinhard Neugschwandtner, Franziska Scheuwimmer, Heidemarie Derntl, Landesveterinärdirektor Dr. Thomas Hain, Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger, Peter Stingeder, Dr. Helga Krückl und Amtstierarzt Dr. Johann Schmalzer. (Foto: Land OÖ/Grilnberger)

 

Im Sommer 2018 wurde die in Österreich einzigartige Landesförderung für mobile Schlachtanlagen verkündet. Oberösterreich als stärkstes Land in der Rinderhaltung wird damit seiner Vorreiterrolle gerecht. Nach der Überwindung vieler rechtlicher und auch technischer Hindernisse hat nun die erste mobile Schlachtanlage ihren Betrieb aufgenommen.

 

Beteiligte Betriebe wollen stressfreie Schlachtung ermöglichen

Für die Förderung seitens des Landes war die Zusammenarbeit zwischen einem Schlachtunternehmen als ausführendem Partner und landwirtschaftlichen Betrieben Voraussetzung. Den Part des Schlachtunternehmens hat der Traditionsbetrieb Neugschwandtner in Münzbach übernommen. Leitgedanke dabei ist das klare Bekenntnis zu höchster Qualität. Darauf wurde auch beim Bau der mobilen Schlachtanlage im Besonderen geachtet.

Die Konstruktion des Schlachtanhängers hat die Firma Scheuwimmer Fahrzeugbau aus Naarn übernommen. Die Aufbauten und Anhänger werden bei Scheuwimmer immer individuell nach Kundenwunsch produziert, daher ist jedes Produkt eine Einzelfertigung. „Bei der konstruktiven Planung des Schlachtanhängers wurde insbesondere auf die Aspekte des Tierschutzes, der Lebensmittelsicherheit und des Verbraucherschutzes geachtet.“, erläutert Amtstierarzt Dr. Johann Schmalzer.