Landesrat Max Hiegelsberger und HR Johann Gruber

Notstromaggregate

„Die Sicherstellung des Tierwohls und der Biosicherheit hat auf landwirtschaftlichen Betrieben, auch im Falle eines Stromausfalls, oberste Priorität. Das Land Oberösterreich unterstützt dies mit einer praxisnahen Fördermaßnahme zur Anschaffung von Notstromaggregaten“, Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.

Stromausfälle in landwirtschaftlichen Betrieben sind zwar seltene, aber dennoch schwerwiegende Ereignisse, die primär nach schweren Gewittern, Sturmschäden oder gelegentlich auch bei Arbeiten am Betrieb auftreten. Dennoch dürfen diese weder die Versorgung der Tiere noch die Biosicherheit am landwirtschaftlichen Betrieb gefährden. Demnach muss im Falle eines Stromausfalles die Luftversorgung, Wasserversorgung und Futterversorgung der Nutztiere in geschlossenen Stallungen gewährleistet sein. Somit müssen für Haltungseinrichtungen, in denen im Falle eines Stromausfalls eine ausreichende Versorgung der Tiere nicht sichergestellt ist, ein funktionstüchtiges Notstromaggregat sowie die entsprechenden technischen Gegebenheiten zum Anschluss,
bereitstehen.

Um die Gesundheit der Tiere und die Biosicherheit am landwirtschaftlichen Betrieb zu gewährleisten muss in geschlossenen Stallungen für einen dauernden und ausreichenden Luftwechsel gesorgt werden. Entsprechende Lüftungs- und Klimageräte sorgen dabei tages- und jahreszeitbedingt durch einen entsprechenden Luftaustausch für den Abtransport von Wasserdampf (Feuchtigkeit), Wärme und Schadgasen, insbesondere Kohlendioxid, Ammoniak und Schwefelwasserstoff. Demnach sind Notstromaggregate in Stallungen unverzichtbar, auch in Hinblick auf die Sommermonate, in denen bei anhaltender Hitze eine ausreichende Luftbewegung im Stall wesentlich ist und nur über zusätzliche Ventilatoren erreicht werden kann.