Oberösterreichische Almbegehung 2018

Abteilungsleiter HR Dr. Friedrich Jungk, Abteilung Ländliche Neuordnung, Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger, Ing. Hubert Ischlstöger, Abteilung Ländliche Neuordnung und OÖ Almenobmann Bgm. Johann FeßlDie Rückkehr alter Rinderrassen und das richtige Verhalten im Umgang mit Weidetieren

Die Almbewirtschaftung hat in Oberösterreich eine lange Tradition. Unser Bundesland unterteilt sich in sechs Almregionen: Salzkammergut West, -Süd, -Nord, Steyr-Kremstal, Pyhrn-Priel und das oberösterreichisches Ennstal. In diesen Regionen sind heute 638 Almen in der Almstatistik angeführt. 443 dieser Almen werden aktiv bewirtschaftet. Die Gesamtalmkatasterfläche Oberösterreichs beträgt rund 36.500 ha. Davon sind 15 % Reinweideflächen mit 630 Almgebäuden. Im Jahr 2017 wurden 4361 Rinder, darunter 40 Milchkühe, 74 Pferde, 975 Schafe und 52 Ziegen aufgetrieben.

„Der Erholungswert auf unseren Almen ist einzigartig. Durch die extensive Bearbeitung erleben wir eine hohe Vielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt. Eine aktive Bewirtschaftung erhält nicht nur unsere bergbäuerliche Kulturlandschaft, von der unser Tourismus profitiert, die Almwirtschaft regeneriert unsere Trinkwasserressourcen und gewährleistet Erosions- und Lawinenschutz. Daher brauchen die Almbewirtschafterinnen und -bewirtschafter unsere Unterstützung, sichern sie doch durch ihre arbeitsintensiven Leistungen die Nutzung und Lebendigkeit unserer Bergregionen“, so Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.