Ölboom in Oberösterreich – Anbauentwicklung, gesundheitliche Aspekte und Zukunftsaussichten für das Kürbiskernöl

Pramoleum Geschäftsführer Alois Selker und Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger präsentieren die regionale Produktvielfalt

Pramoleum Geschäftsführer Alois Selker und Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger präsentieren die regionale Produktvielfalt

Der Kürbisanbau hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt, aber im Jahr 2016 einen herben Rückschlag erlitten. Die damalige Rekordernte führte zu einem sehr niedrigen Preisniveau und brachte die Produzent/innen in Schwierigkeiten. Der Preisverfall im Jahr 2016 war unter anderem eine Auswirkung unkontrolliert ausgeweiteter Produktion bzw. unkontrollierter Vermarktung. Landwirt/innen haben den Preisrückgang durch Notverkäufe eingeleitet und innerhalb weniger Wochen hat sich damals der Kürbiskernpreis halbiert.
In den Jahren seither hat sich der Sektor wieder stabilisiert und die Flächen sind leicht im Steigen begriffen. Oberösterreich weist aktuell 968 ha Ölkürbis auf und liegt damit weit hinter den etablierten Anbauländern Niederösterreich mit 13.125 ha und der Steiermark mit 9.324 ha zurück. Auch das Burgenland weist 1.600 ha Anbaufläche auf. Der Bioanteil liegt in Österreich bei 30 Prozent und in Oberösterreich bei 25 Prozent.