Präsident Reisecker, Landesrat Max Hiegelsberger und Landesjägermeister Brandmayr

Oö. Jagdgesetz-Novelle 2016

„Die Jagd trägt mit der Landwirtschaft Verantwortung für den Lebensraum. Natur, Nutzung und ökologisches Gleichgewicht müssen möglich sein. Mit dem neuen Jagdgesetz schaffen wir moderne Voraussetzungen dafür.“

Oberösterreichs Natur- und Kulturfläche ist in 947 Jagdgebiete eingeteilt. Fast 19.000 Jägerinnen und Jäger kümmern sich um die Regulierung des wildökologischen Gleichgewichtes. „Nach der Aufgabenreform des Landes Oberösterreich im Jahr 2012 ist es nun Zeit, mit einer Novelle zum Oö. Jagdgesetz unseren Jägerinnen und Jägern sowie Grundbesitzerinnen und Grundbesitzern modernen Begleitschutz zu geben und die Paragraphen verantwortungsvoll anzupassen“, sagt der für die Jagd zuständige Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.

Für Landesrat Hiegelsberger ist die Jagd untrennbar mit der Land- und Forstwirtschaft in Oberösterreich verbunden, Jäger und Grundeigentümer sind daher aufeinander angewiesen. Die Jagd nimmt in Oberösterreich einen hohen gesellschaftlichen sowie kulturellen, aber auch einen wachsenden volkswirtschaftlichen Stellenwert ein. „Mein Bemühen ist es, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für Jagd und Grundbesitzer gleichermaßen zu gewährleisten“, so Hiegelsberger. Die Jagd ist auch ein Lebensmittel- und Wirtschaftsfaktor: Der jährliche Wert an gesundem Wildbret beträgt rund 4,7 Mio. Euro. Zusätzlich sichert die Jagd etwa im Bereich der Jagdausrüstung hunderte Arbeitsplätze im Land.