Regionale Bio-Enten – eine Neuheit für Österreich“

Geschäftsführer Manfred Söllradl, Die Eiermacher, Franz & Doris Jungreithmair und Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.

Die Wassergeflügelhaltung als alternative Betriebsform hat sich in den letzten 25 Jahren zu einem angesehenen Betriebszweig, mit reger Nachfrage durch die Konsumentinnen und Konsumenten, entwickelt. Denn Geflügelfleisch liegt im ernährungsphysiologischen Trend. Doch um die Ente ist es jenseits der kleinstrukturierten Direktvermarktung ruhig geworden. Gegenüber Hühner- und Putenfleisch besitzen Enten und Gänse im Lebensmitteleinzelhandel noch eine geringe Bedeutung – regionale Neuheiten mit ganzjähriger Verfügbarkeit ändern dies. Denn die regionale Ente punktet mit ausgezeichnetem Geschmack und unterschiedlichsten Zubereitungsmöglichkeiten.

Unter dem in der Gastronomie und dem Lebensmittelhandel verwendeten Überbegriff Ente wird zwischen der sogenannten Pekingente und der Flugente unterschieden. Die Pekingente als domestizierte Formen der Stockente hat ihren Ursprung in China, während die Moschus- oder Flugente von einer in den tropischen Wäldern Südamerikas beheimateten Wildart abstammt.