Sicherheit für Oberösterreich: Bundesheer und Landwirtschaft verstärken Zusammenarbeit durch regionalen Lebensmitteleinkauf

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Öffentliche Küchen haben entscheidende Vorbildwirkungbei regionalem Lebensmitteleinkauf!

Es ist eine der entscheidenden Zukunftsfragen für die heimische Landwirtschaft, dass die hier produzierten, hochqualitativen Lebensmittel auch auf den heimischen Tischen landen. Ein großer Abnehmer neben dem Lebensmittelhandel und der Gastronomie sind Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung, also öffentliche und betriebliche Kantinen. Das Land Oberösterreich setzt bereits ein Programm zur Steigerung des Anteils regionaler und biologischer Lebensmittel in den landeseigenen Küchen um. 2019 wiesen die Landesküchen einen Bio-Anteil von 26 Prozent und einen Regional-Anteil (Lebensmittel aus Österreich) von 58 Prozent auf. Damit hat sich der Regional-Anteil um drei Prozent im Vergleich zu 2018 erhöht. Mit dem OÖ Bundesheer hat sich nun eine weitere wichtige Institution klar zu mehr regionale Lebensmittel in den eigenen Küchen bekannt. Beschaffungsexperten des Landes Oberösterreich sind bei der Erarbeitung und Durchführung des neues Beschaffungsprogrammes laufend eingebunden: „Unser Heer isst regional. Nachdem diese Zielsetzung bereits von den Ministerinnen Köstinger und Tanner bundesweit ausgegeben wurde, hat sich nun auch das OÖ Militärkommando ein ambitioniertes Ziel für regionalen Einkauf gesetzt und dafür auch den Verpflegungssatz erhöht. Denn eines ist klar: Qualität hat seinen Preis, ist aber für alle Beteiligten ein Gewinn. Besonders freut es mich, dass wir die im Landesdienst gewonnenen Erfahrungen bereits mit dem Bundesheer teilen können. Das bestätigt mich auch in der Einschätzung, dass es in Zukunft eine eigene Servicestelle für den regionalen Lebensmitteleinkauf brauchen wird“, so Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger.