Regionalität in Oberösterreichs Großküchen: Land startet Pilotprojekt zur Herkunftskennzeichnung und dem Einkauf heimischer Lebensmittel

 

Landesrat Hiegelsberger, Landeshauptmann Mag. Stelzer und Präsident Ing. Reisecker

Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher setzen auf regionale Lebensmittel

Jährlich werden allein in der Küche des LDZ rund 380.000 Essen ausgegeben. Insgesamt versorgt das Land Oberösterreich in seinen 42 landesinternen Küchen, darunter Berufsschulen und Betriebsküchen, täglich 8.200 Menschen mit warmen Mahlzeiten. Dabei spielt der regionale und saisonale Lebensmitteleinkauf bereits jetzt eine große Rolle: Der Regionalanteil liegt derzeit – ausgehend von den Jahresumsätzen 2017 – durchschnittlich bei knapp über 50 Prozent.

Ausgehend von diesem Wert wird eine Steigerung des regionalen Lebensmittelanteils von rund fünf bis zehn Prozent bis 2021 angestrebt. Mit einem Pilotprojekt im Landesdienstleistungszentrum (LDZ) setzt das Land Oberösterreich ab Oktober erste Schritte und damit die Herkunftskennzeichnung regionaler Lebensmittel um. „Mit der Kennzeichnung der regionalen Herkunft wollen wir Transparenz und Sicherheit in der Gemeinschaftsverpflegung gewährleisten und ein klares Vorbild für andere Großküchen sein, in dem wir das Bewusstsein für regionale Lebensmittel stärken“, so Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer.