Schneemassen bedrohen heimische Wälder – Beihilfen aus dem Katastrophenfonds und weitere Maßnahmen des Landes OÖ für betroffene Waldbesitzer

Bezirksförster Klaus Miesbauer, Landesrat Max Hiegelsberger und Landesforstdirektorin Elfriede Moser

Die außergewöhnlichen Schneefälle der vergangenen Tage haben in vielen höher gelegenen Bereichen Oberösterreichs Schäden durch Schneebruch/-druck verursacht. Nach den ersten Schadensabschätzungen ist in Oberösterreich derzeit von einem Schadensausmaß von rund 200.000 Festmetern auszugehen. Hauptbetroffen durch dieses Schadereignis waren überwiegend Waldbestände in einer Seehöhe von etwa 500 bis 800 Meter in den südlichen Bereichen Oberösterreichs sowie in den höher gelegenen Bereichen des Mühlviertels. In den letztgenannten Bereichen fallen die Schäden überwiegend als Einzelbrüche, Einzelwürfe oder Kronenbrüche in den älteren Beständen an, es liegen noch keine Informationen über flächige Schäden vor. Wie schon bei früheren Schneedruckschadensereignissen sind die Schäden auch bei diesem Schadereignis vorwiegend im Bereich von Wald- und Bestandesrändern und in dicht stehenden mittelalten Waldbeständen
aufgetreten.