Präsident Reisecker, Landesrat Hiegelsberger und Wolf-Dietrich Schlemper, Wildschadensberater

Wildschadensberatung in Oberösterreich

Unterstützung der Grundbesitzer ist wichtiges Anliegen des Landes OÖ und der Landwirtschaftskammer OÖ

In der OÖ Jagdgesetz-Novelle 2016 wurde die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen im Falle eines Wildschadens neu geregelt. Im gerichtlichen Verfahren war bis dahin das Eisenbahn-Enteignungsentschädigungsgesetz (EisbEG) sinngemäß anzuwenden. Diese Regelung ermöglichte dem Grundeigentümer, ohne großes Risiko Wildschadensforderungen auch vor Gericht einzufordern. Nach Auffassung der Jägerschaft führt diese Regelung allerdings dazu, dass sie auch entsprechend missbräuchlich verwendet werden kann. Zwar bleibt die Besserstellung der Grundbesitzer gegenüber den Jägern durch die Jagdgesetz-Novelle 2016 bestehen, aber eine ungerechtfertigte Benachteiligung der Jäger durch kostentreibende Gerichtsverfahren wird beendet. Sollte der vom Grundeigentümer bei Gericht geltend gemachte Schadenersatzanspruch mehr als das Doppelte des schlussendlich vom Gericht festgestellten Schadens betragen, zahlen Jäger und Grundbesitzer die Gerichts- und Sachverständigenkosten anteilsmäßig.