Bildtext (v.l.): Ing. Johann Lohninger (Projektleiter Wirtschafts- und Agrar Fachkraft), Gerhard

Wirtschafts- und Agrar Fachkraft

Neues Berufsbild bringt Qualifizierungsmöglichkeit für die ländliche Jugend

Der Arbeitsmarkt ist in den letzten Jahren immer schwieriger geworden. Gerade in den ländlichen Regionen suchen viele Jugendliche ein gutes
Ausbildungsverhältnisse vor Ort. Zudem gibt es immer mehr Betriebe, für die eine zusätzliche, und vor allem qualifizierte Arbeitskraft bei
Arbeitsspitzen notwendig ist. Dies gilt vor allem für den agrarischen Bereich und ist auch unter dem Stichwort der Betriebshilfe bekannt.

Landwirtschaftliche Betriebe benötigen eine Entlastung nicht mehr rein im Unglücksfall oder der Elternzeit. Die Work-Life-Balance gewinnt  auch in dieser Branche an Bedeutung. Dies belegen auch die Ergebnisse der Studie „Landwirtschaft Oberösterreich: Das Ohr am Puls der Zeit“, von Prof. Dr. Siegfried Pöchtrager, Institut für Marketing und Innovation, Universität für Bodenkultur Wien. Demnach fordern die Landwirtinnen und Landwirte in Oberösterreich größere Unterstützung im stärker werdenden Interessenskonflikt zwischen Landwirtschaft und Freizeitgesellschaft (Work-Life-Balance). „Eine Entlastung der Betriebsführerinnen und Betriebsführer liegt dem Land Oberösterreich am Herzen. Daher unterstützen wir  Entlastungshilfen, sowohl im Bereich der wirtschaftlichen als auch sozialen Betriebshilfe. Im vergangen Jahr handelte es sich bei Oberösterreichs Betrieben um 3.772 Tage, die unter anderem durch eine Entlastungshilfe des Landes abgegolten wurden“, so Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger. Die Landwirtschaft ist heute in vielen Branchen hochspezialisiert. Ebenso sind die technologischen Anforderungen gestiegen. Die Betriebshilfe erfährt in diesem Zusammenhang eine neue Bedeutung. „Mit der Wirtschafts- und Agrar Fachkraft unterstützt der Maschinenring Oberösterreich die  Spezialisierung der Betriebe. Er ermöglicht den Einsatz hochqualifizierter und mit dem Betrieb vertrauter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Hiegelsberger.

 

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